Sonntag, 13. November 2011

Pfannkuchen selber machen / Pancakes selber machen

Nichts klingt mehr nach "Wochenende" als Pfannkuchen zum Frühstück. Sieht man erst einmal, wie einfach diese herzustellen sind, fragt man sich weshalb man nicht früher darauf gekommen ist. 
Dieses Rezept habe ich von Gwyneth Paltrows wunderbaren "Notes from my Kitchen Table" Kochbuch übernommen. Dieses Rezept hat sie ihrem Vater Bruce gewidmet, der diese Pfannkuchen über die Jahre hinweg perfektioniert hat. Vielleicht sehen in ein paar Jahren auch meine Kinder ihre Mutter in der Küche stehen und "ihre" berühmten Pfannkuchen herstellen...eine schöne Vorstellung. Und der erste Meilenstein ist mit diesem tollen Rezept gesetzt. 
Den Rührteig kann man einfach am Abend zuvor anrichten. So muss man am nächsten Morgen nur noch die Mischung in die heisse Eisenguss-Pfanne geben.

Foto by Deliciouspicks, 2011

REZEPT: SELBSTGEMACHTE PFANNKUCHEN
FÜR: ein gutes Dutzend Pfannkuchen (amerikanische Pfannkuchen sind eher klein)
ZEIT: 20 Minuten aktive Zeit, und Ruhezeit im Kühlschrank über die Nacht


175g Weissmehl
38g Zucker
1 3/4 TL Backpulver
1 TL Salz
375ml Buttermilch (ich finde diese in der CH am ehesten im Coop)
38g Butter, in der Pfanne geschmolzen und abgekühlt (etwas mehr zum Kochen später)
3 grosse Bio-Eier
bis zu 1dl Milch, oder so viel wie nötig um den Teig zu verdünnen


ZUBEREITUNG:
Am Vorabend: Die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Backpulver, Salz) in einer Schüssel vermischen. Die Buttermilch, geschmolzene Butter und Eier in einer anderen Schüssel verrühren. Die flüssigen Zutaten zu den trockenen Zutaten in die Schüssel geben. Ganz vorsichtig vermischen - gerade mal so lange bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Kleine Klumpen sind absolut ok - und sogar erwünscht, da diese den Pfannkuchen so richtig zart machen. Wenn eines die Pfannkuchen der meisten Köche ruiniert, dann ist es das "Über-"Mischen des Rührteigs. Denn durch das Rühren entsteht Gluten im Mehl, und das macht die Mischung richtig fest.
Den Rührteig über die Nacht hindurch bedeckt im Kühlschrank stehen lassen.


Am nächsten Morgen: Pfanne erhitzen, den Boden etwas einbuttern. Nach Gusto ein wenig Milch hinzugeben, um so dem Rührteig die richtige Konsistenz zu geben. Je dicker der Teig, umso dicker die Pfannkuchen - je dünner der Teig, desto dünner die Pfannkuchen. Beides schmeckt herrlich.
Etwas Teig in die Pfanne abfüllen (nicht zu viel, da sich der Teig ausbreitet und amerikanische Pfannkuchen traditionellerweise klein sind) und wenden, wenn sich auf der Oberfläche kleine Bläschen bilden. Dann noch 2-3 Minuten kochen, und auf die Seite stellen.

Dazu schmeckt Ahornsirup. Oder Nutella (mjam). Oder auch eine pikant-salzige Füllung wie Thon-Mousse oder Linsen-Hummus. Letzteres werde ich mir morgen zum Lunch ins Büro mitnehmen.

Kommentare:

  1. Liebe Cornelia,
    das war eine ganz tolle Idee. Wir konnten heute diese kleinen fluffigen PanCakes zum Advents-Frühstück geniessen. Draussen heulte der Wind und der Regen prasselte ans Fenster. Der typische Oldenburger Sunshine. Zum Glück sassen wir gemütlich am Tisch, hatten Kerzen an und waren mit leckeren Zutaten bewaffnet die den Geschmack der PanCakes hervorgehoben haben. Die jüngste am Tisch (3 Jahre) verspeiste ihren Teil zufrieden mit Frischkäse.
    Ich musste natürlich das selbstgemachte Quittengelee meiner Mama dazu probieren, während mein Mitbewohner das Zuckerrübensirup für sich entdeckt hat. "Das geht richtig ab", war sein Kommentar und hat sich gleich nochmals einen PanCake auf seinen Teller gelegt.
    Zum Glück ist noch ein wenig Teig übrig...denn zum Nachmittagskaffes schmecken sie bestimmt auch ganz vorzüglich.
    Ich verfolge gespannt deine Rezepte und freue mich schon darauf wieder etwas nachzukochen oder nachzubacken...

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  2. Da hätte ich doch nur zu gerne mitgeschlemmert. Freut mich, dass es von Jung bis Alt :-) geschmeckt hat. Sag mal, was habt ihr denn da für Wetter oben? Brrr.....da werde ich euch bald mal ein Brioche-Rezept nachliefern. Perfekt um sich im Haus einzumummeln, und den Sonntag zu beginnen.

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